Der perfekte Nude-Look - Teil 3: Make-up natürlich oder neutral?

Thu, 07/15/2010 - 10:43

Wenn eine Frau perfekte Haut und wenig Augenschatten hat, ist die Gestaltung des Make-ups am einfachsten. Ich kann die Haut dann möglichst natürlich belassen und benötige höchstens ein paar Tropfen Make-up oder einen Hauch Puder, damit die Haut gesund und attraktiv wirkt. Dann noch etwas Concealer unter die Augen, die Lippenlinie mit Concealer und Pinsel von außen nachschärfen, Wimperntusche, Rouge und Lipgloss – fertig! Wenn ich Lippenstift verwende, wähle ich einen Ton, der sich dem natürlichen Look anpasst.

Bei einem neutralen Make-up muss ich das künstlich herbeizaubern, was bei einem natürlichen Make-up schon von Natur aus gegeben ist. Ich schminke also so, dass es natürlich aussieht, verwende aber wesentlich mehr Make-up. Als Farben wähle ich Töne, die sich in der Haut wiederfinden, also etwa Sand, Gold, Bronze, Elfenbein oder Nude. Meist arbeite ich mit verschiedenen Farbtönen: einem für die Grundierung, mit einem zweiten, etwas dunkleren Ton setze ich Schattierungen an der Stirn, den Wangen und den Nasenflügeln. Ein neutrales Make-up kann schlechte Haut oder ungleiche Gesichtszüge kaschieren. Schon minimale Unterschiede der Haut erfordern ein ganz anderes Herangehen beim Schminken: So lässt Make-up mit einem Grünstich zum Beispiel rote Äderchen verschwinden. Bei zu grauer Haut mische ich dem Make-up Gelbtöne unter. Zu Hause ist dies fast nicht machbar, denn ich brauche extrem gute Lichtverhältnisse, um diese feinen Nuancen erkennen zu können.

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